Energiewende: Kretschmann macht Japanern Mut

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Der Präsident des Japanischen Oberhauses, Kenji Hirata, empfängt den Bundesratspräsidenten Winfried Kretschmann

Tokio - Der Bundesratspräsident auf einer Mission: Winfried Kretschmann (Grüne) hat Japan zur Energiewende ermutigt - und stößt auf offene Ohren.

„Ich möchte Ihnen Mut machen und Ihnen sagen: Die Energiewende ist möglich auch und gerade in einem hoch industrialisierten Land“, sagte Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Dienstag in Tokio bei einem Treffen mit der überparteilichen Parlamentariergruppe genpatsu zero (Null Akw). Die Energiewende biete der Wirtschaft große Chancen.

In Japan war es vor zweieinhalb Jahren nach einem Erdbeben und Tsunami zu einem Gau im Atomkraftwerk Fukushima gekommen. Derzeit sind zwei Atomreaktoren am Netz und die Regierung erwägt, weitere Atomkraftwerke hochzufahren.

Energiewende: Diese Probleme sind noch zu lösen

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Kretschmann wird großes Interesse an Deutschlands Weg zur Energiewende entgegengebracht. Der zukünftige energiepolitische Weg des Landes sei jedoch noch nicht entschieden, sagte Kretschmann in Tokio. An diesem Mittwoch wird er zu Gesprächen nach Fukushima fahren. Kretschmann wird in Japan von einer 30-köpfigen Delegation aus Umwelt-, Wissenschafts- und Wirtschaftsvertretern begleitet.

dpa

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