Wichtiger Ministerposten

Eppler: SPD soll Finger von den Finanzen lassen

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Erhard Eppler

Berlin - Der SPD-Politiker Erhard Eppler rät seiner Partei davon ab, in der großen Koalition das Finanzministerium zu übernehmen.

„Ich würde der SPD zum Finanzministerium raten, wenn mir jemand einfiele, der das Amt übernehmen und ausfüllen könnte. Mir fällt aber niemand ein“, sagte er dem „Focus“. „Peer Steinbrück will ja leider nicht mehr in die Regierung - was ich bedauere.“ Dem aktuellen SPD-Führungspersonal stellte Eppler ein wenig schmeichelhaftes Zeugnis aus. Auf die Frage, ob er einen potenziellen Nachfolger Willy Brandts erkennen könne, antwortete er „Was Charisma angeht, sehe ich niemanden.“

Eppler plädierte für eine Neuordnung der Finanzbeziehung zwischen Bund und Ländern. „Die Länder brauchen mehr Geld“, sagte er. „Selbst das reiche Baden-Württemberg wird die Schuldenbremse nicht einhalten können, wenn es keine Steuererhöhungen gibt“, fügte der langjährige Vorsitzende der baden-württembergischen SPD hinzu.

Große Koalition: Das sind die Forderungen der SPD an die Union

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dpa

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