Chen darf offenbar in die USA ausreisen

Peking - Im diplomatischen Tauziehen um den blinden Dissidenten Chen Guangcheng zeichnet sich zwischen den USA und China eine Einigung ab.

Das chinesische Außenministerium teilte am Freitag mit, dass Chen sich für ein Studium im Ausland bewerben könne. Gleichzeitig erklärte US-Außenamtssprecherin Victoria Nuland, Chen sei ein Stipendium an einer amerikanischen Universität gewährt worden. Er könne auch seine Familie mitnehmen. Die USA gingen nun davon aus, dass Peking in Kürze die Ausreisegenehmigungen erteilen werde, hieß es weiter. Im Anschluss würden die USA Visa ausstellen.

US-Außenministerin Hillary Clinton begrüßte das Einlenken Pekings im Fall Chen. “Im Lauf des Tages hat es Fortschritte dabei gegeben, ihm die Zukunft zu ermöglichen, die er will“, sagte sie vor Reportern.

dapd

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