EU-Innenminister beraten über Flüchtlingskrise

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Die EU-Innenminister beraten über die Zusammenarbeit mit der Türkei in der Flüchtlingskrise. Die Visa-Regelungen sollen verschärft werden, sodass die Visumsfreiheit bei Bedarf wieder ausgesetzt werden können. Foto: Matthias Balk/Archiv

Brüssel (dpa) - Die EU-Innenminister wollen heute über die Zusammenarbeit mit der Türkei in der Flüchtlingskrise beraten. Dabei möchten sie sich auch auf eine Verschärfung der Visa-Regelungen verständigen.

Die Änderungen sollen es leichter machen, die Visumfreiheit bei Bedarf wieder auszusetzen - nicht nur im Falle der Türkei. Ankara und die EU peilen eine Aufhebung des Visumzwangs für türkische Bürger ab Ende Juni an.

Insbesondere Deutschland und Frankreich hatten hier auf eine Reform gedrungen. Falls die Minister sich einig werden, könnten Verhandlungen mit dem Europaparlament beginnen.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) und seine europäischen Amtskollegen wollen auch über die Umsetzung der EU-Türkei-Vereinbarung beraten. Zudem geht es um Pläne für eine gemeinsame Grenz- und Küstenwache. Hierzu sind keine Entscheidungen geplant.

Informationen des Rates zu dem Treffen - Englisch

Vorschlag der EU-Kommission zur Visa-"Notbremse" - Englisch

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