Experte:

Feuer in NSU-Wohnung war tödliche Gefahr

+
Beate Zschäpe, die Hauptangeklagte im NSU-Prozess in München vor Gericht.

München - Die Brandstiftung  in der letzten Wohnung des NSU  im sächsischen Zwickau brachte nach Einschätzung eines Sachverständigen eine „hohe Gefährdung Dritter“.

Sowohl die Explosion als auch die Rauchgase hätten Unbeteiligte verletzen oder töten können, sagte ein Physiker des bayrischen Landeskriminalamts am Mittwoch im NSU-Prozess.

Laut Anklage soll Beate Zschäpe  die Wohnung nach dem Tod ihrer beiden Komplizen mit Benzin in Brand gesetzt haben, um Beweismittel zu vernichten. Die Bundesanwaltschaft wirft ihr deshalb auch Mordversuch vor; sie soll das Leben dreier Menschen aufs Spiel gesetzt haben. Es ist die einzige Tat, die Zschäpe unmittelbar selbst ausgeführt haben soll.

dpa

Lesen Sie auch:

Ermittler: Zschäpes Socken rochen unangenehm

BKA veröffentlicht Bilder: So machten die NSU-Terroristen Urlaub

BKA veröffentlicht Bilder: So machten die NSU-Terroristen Urlaub

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Altbundespräsident Roman Herzog gestorben

Berlin -  Seine „Ruck-Rede“ bleibt in Erinnerung. Unermüdlich forderte Roman Herzog die Bürger zu Reformen auf. Nun ist der Altbundespräsident im …
Altbundespräsident Roman Herzog gestorben

Künftiger Pentagon-Chef warnt Trump vor Putin

Washington - Was Donald Trump über Russland und die Nato gesagt hat, ließ in Europa Alarmglocken schrillen. Sein künftiger Verteidigungsminister …
Künftiger Pentagon-Chef warnt Trump vor Putin

Obamas Abschied: Liebeserklärung an Michelle

Chicago - Obama geht - mit emotionalen, aber eher stillen Tönen. Der scheidende Präsident erinnert seine Landsleute noch einmal an das, was ihm …
Obamas Abschied: Liebeserklärung an Michelle

Kommentare