Palästinas Ministerpräsident geht

Westerwelle bedauert Fajads Rücktritt

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Der palästinensische Ministerpräsident, Salam Fajad (r), und Außenminister Guido Westerwelle (FDP) bei einem Treffen in Ramallah im Jahr 2011.

Berlin - Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat den Rücktritt des palästinensischen Ministerpräsidenten Salam Fajad bedauert.

„Wir haben mit ihm in den letzten Jahren gut und vertrauensvoll zusammengearbeitet“, erklärte Westerwelle am Sonntag laut Mitteilung des Auswärtigen Amtes in Berlin.

Fajad habe großen Anteil an den erheblichen Fortschritten bei der Schaffung der Grundlagen für ein palästinensisches Staatswesen gehabt. „Wir werden mit unseren Partnern weiter mit allem Nachdruck darauf hinwirken, den Nahost-Friedensprozess auf dem Wege direkter Verhandlungen über eine faire Zwei-Staaten-Lösung wieder in Gang zu bringen“, so Westerwelle weiter.

Fajad hatte nach längeren internen Streitigkeiten in der Palästinenserführung am Samstag bei Präsident Mahmud Abbas seinen Rücktritt eingereicht. Wie aus dem Auswärtigen Amt verlautete, hatte Westerwelle noch vor wenigen Tagen mit Fajad telefoniert, um ihm seine Anerkennung und Wertschätzung für die geleistete Arbeit zu übermitteln.

dpa

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