Flüchtlingsboote in Seenot: 700 Migranten gerettet

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Gerettete Bootsflüchtlinge in Lampedusa: Die italienische Küstenwache hat erneut etwa 700 Menschen in Sicherheit gebracht. Foto: Italian Coast Guard Press Office/Archiv

Rom - Vor der libyschen Küste sind erneut mehrere Flüchtlingsboote in Seenot geraten. Etwa 700 Menschen konnten in Rettungsaktionen von der italienischen Küstenwache in Sicherheit gebracht werden.

Das berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Ein Schlauchboot mit mehr als 100 Migranten sei gekentert, teilte die italienische Küstenwache mit.

Demnach machte sich ein maltesischer Frachter auf den Weg zur Unfallstelle, um die Schiffbrüchigen an Bord zu nehmen. Zwei weitere Flüchtlingsboote mussten rund 55 Kilometer vor der libyschen Hauptstadt Tripolis gerettet werden. Ein Schiff der italienischen Behörde beteiligte sich an dem Einsatz.

Jedes Jahr kommen Tausende Flüchtlinge, vor allem aus Afrika und dem Nahen Osten, über das Mittelmeer nach Italien. Im vergangenen Jahr war ihre Zahl auf mehr als 170 000 gestiegen, während es 2013 insgesamt nur 43 000 Menschen waren. In diesem Jahr kamen trotz schlechtes Wetters bereits etwa 3500 Migranten in Italien an.

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