SPD fordert Schutz gegen Bagatellkündigungen

München - Die Landtags-SPD fordert einen besseren Schutz der Arbeitnehmer gegen Entlassungen wegen sogenannten Bagatelldelikten, wie dem Diebstahl von Pfandbons oder Maultaschen.

So sollen Entlassungen wegen Diebstahls etwa von Maultaschen, Pfandbons oder anderer kleiner Vergehen künftig nicht mehr möglich sein, wenn die Firma den betreffenden Mitarbeiter nicht vorher mindestens einmal abgemahnt hat.

Gekündigt! Diese Bagatellen können Sie den Job kosten

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SPD-Rechtsexperte Franz Schindler verwies am Freitag in München darauf, dass für Beamte und Geschäftsführer ganz andere Maßstäbe gelten: “Es ist noch kein Richter wegen Mitnahme eines Kugelschreibers aus der Amtsstube entlassen worden.“ Die SPD hat in Berlin bereits eine Initiative dazu gestartet. In Bayern fordert die SPD-Landtagsfraktion nun, dass sich auch die Staatsregierung dafür stark macht.

dpa

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