Euro-Kritik

Freie Wähler beschließen Wahl-Programm

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Hubert Aiwanger

Berlin - Die Freien Wähler wollen mit Kritik an der Euro-Rettungspolitik Kurs auf die Bundestagswahl nehmen.

Das „Weiter so“ von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sei genauso fatal wie die Forderung, Deutschland solle jetzt aus dem Euro austreten, sagte Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger einem Sprecher zufolge am Samstag bei einer Mitgliederversammlung mit knapp 200 Teilnehmern in Berlin. Beschlossen wurde ein Bundestagswahlprogramm. Die Freien Wähler, die im bayerischen Landtag sitzen, machen sich demnach für einen Stopp der Euro-Rettungsschirme stark. Krisenländer sollten neben dem Euro ihre alte Währung wiedereinführen, um wettbewerbsfähig zu werden.

In dem Programm sprechen sich die Freien Wähler nach Parteiangaben unter anderem auch für eine Direktwahl des Bundespräsidenten und ein höheres Kindergeld aus. Spenden von Unternehmen an Parteien sollen auf 20 000 Euro im Jahr begrenzt werden.

Der designierte Spitzenkandidat für die Bundestagswahl, Stephan Werhahn, hatte sich Ende März zurückgezogen. Der Enkel des ersten deutschen Bundeskanzlers Konrad Adenauer (CDU) gab überraschend seine Rückkehr in die CDU bekannt.

dpa

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