Forderung der Frauen-Union

Freier von Zwangsprostituierten sollen in Haft

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Maria Böhmer war am Samstag an der Spitze der Frauen-Union im Amt bestätigt worden.

Ludwigshafen - Die Frauen-Union der CDU (FU) hat Haftstrafen für Freier von Zwangsprostituierten gefordert.

„Die Bestrafung von Freiern, die vorsätzlich die Zwangslage des Opfers ausnutzten“, dürfe „bei den Koalitionsvereinbarungen nicht fehlen“, erklärt die wiedergewählte Vorsitzende Maria Böhmer am Sonntag beim Bundesdelegiertentag in Ludwigshafen. Zudem bekräftigte sie ihre Forderung nach einer höheren Mütterrente.

Böhmer war am Samstag an der Spitze der Frauen-Union im Amt bestätigt worden. Die 63-Jährige erhielt 97,9 Prozent Zustimmung und damit deutlich mehr als noch vor zwei Jahren - damals sprachen sich 85,9 Prozent der Delegierten für sie aus. Die amtierende Integrationsbeauftragte der Bundesregierung ist seit zwölf Jahren Vorsitzende der Frauen-Union. Böhmer gehört seit 1985 der CDU an und ist seit 1994 Mitglied im Bundesvorstand.

Zu stellvertretenden Vorsitzenden der Frauen Union wählten die Delegierten Saar-Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, die parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz aus Baden-Württemberg, die sächsische FU-Landesvorsitzende Ingrid Petzold, die FU-Schatzmeisterin in Nordrhein-Westfalen, Carla Neisse-Hommelsheim, sowie Eva Möllring aus Niedersachsen.

dpa

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