Gauck: Von der Leyen als Gegner wäre schwerer

+
Joachim Gauck ist nicht unglücklich über seinen Gegner Christian Wulff.

Berlin - Der von SPD und Grünen nominierte Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten, Joachim Gauck, ist froh über seinen Mitbewerber um das Amt.

"Mein erster Impetus war: Nicht gegen Ursula von der Leyen. Gegen sie zu kandidieren wäre für mich sehr schwer gewesen", sagte Gauck der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS). In der Bundesversammlung am 30. Juni tritt der frühere Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde gegen Niedersachsens Ministerpräsidenten Christian Wulff (CDU) an, der von Union und FDP als neue Bundespräsident vorgeschlagen wurde.

Gauck sagte, er habe hohen Respekt vor der Leistung der CDU-Politikerin und derzeitigen Arbeitsministerin von der Leyen. Auch mit dem Bundesfinanzminister als Gegenkandidaten hätte Gauck sich schwergetan: "Ich bin froh, dass ich mir nicht überlegen musste, ob ich gegen Wolfgang Schäuble antrete", sagte Gauck.

dpa

Meistgelesene Artikel

Altbundespräsident Roman Herzog gestorben

Berlin -  Seine „Ruck-Rede“ bleibt in Erinnerung. Unermüdlich forderte Roman Herzog die Bürger zu Reformen auf. Nun ist der Altbundespräsident im …
Altbundespräsident Roman Herzog gestorben

Künftiger Pentagon-Chef warnt Trump vor Putin

Washington - Was Donald Trump über Russland und die Nato gesagt hat, ließ in Europa Alarmglocken schrillen. Sein künftiger Verteidigungsminister …
Künftiger Pentagon-Chef warnt Trump vor Putin

Verfassungsgericht lehnt NPD-Verbot ab

Für die Länder ist es ein Schlag: Sie schaffen es nicht, ein Verbot der NPD zu erstreiten. Damit ist schon der zweite Versuch gescheitert. Das …
Verfassungsgericht lehnt NPD-Verbot ab

Kommentare