Gauck ruft zu mehr Engagement gegen Flüchtlingselend auf

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Bundespräsident Gauck bei seinem Besuch im Flüchtlingslager im jordanischen Asrak. Foto: Rainer Jensen

Asrak (dpa) - Bundespräsident Joachim Gauck hat zu mehr internationalem Engagement gegen das Elend der Flüchtlinge aus Syrien aufgerufen: "Die Völkergemeinschaft muss sich schon überlegen, ob sie es dulden will, wenn Ernährungsprogramme runtergefahren werden müssen. Das geht so nicht".

"Wir müssen uns bewusst machen, dass jeder Dollar, jeder Euro, den wir in Bildung uns Ausbildung stecken, auch eine Art Prävention gegen die Ausweitung von Terrorismus ist", sagte Gauck nach einem Besuch des Flüchtlingslagers Asrak in Jordanien nahe der syrischen Grenze.

Zum Abschluss seines zweitägigen Jordanienbesuchs hatte sich Gauck vom UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR über die Lebensbedingungen der Menschen in dem Camp informieren lassen, eine Schule und ein Gemeinschaftszentrum besucht und mit einer Flüchtlingsfamilie gesprochen. Das vom UNHCR geführte zweitgrößte Flüchtlingscamp in Jordanien liegt rund 100 Kilometer östlich der Hauptstadt Amman in der Wüste. In der Nähe der syrischen Grenze leben nach UNHCR-Angaben rund 28 300 Menschen - offiziell kann es bis zu 130 000 Flüchtlinge aufnehmen.

UN-Flüchtlingshilfswerk zum Flüchtlingslager Asrak

UNHCR zur Flüchtlingslage in Jordanien

UNHCR - aktuelle Lage in Asrak

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