Gebühr am Geldautomat: Regierung droht mit Vorgabe

Berlin - In der Debatte über die Höhe von Gebühren an Geldautomaten droht die Bundesregierung den Banken einem Zeitungsbericht zufolge mit einer gesetzlichen Vorgabe.

Sollte sich die Kreditwirtschaft bis Ende August nicht auf eine einheitliche Gebühr einigen, werde die Regierung den Betrag vorgeben, berichtete das “Handelsblatt“ am Donnerstag unter Berufung auf Regierungskreise. Anfang Juli hatte das Bundeskartellamt den Kompromissvorschlag der Bankengruppen zur Einführung einer Gebührengrenze von fünf Euro als zu hoch abgelehnt.

Das Angebot der Privatbanken, den Betrag auf zwei Euro zu deckeln, lehnten Sparkassen und Volksbanken indes ab. Die privaten Banken auf der einen und Sparkassen und Volksbanken auf der anderen Seite ringen seit Monaten um die Gebühren für das Geldabheben an Automaten fremder Institute. Verbraucherschützer kritisieren die Beträge als überzogen.

ap

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