Gericht lehnt höhere Entschädigung für NSU-Opfer ab

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Bombenanschlag 2004 in der Keupstraße in Köln-Mülheim - ein Mann, der dabei verletzt wurde, hatte jetzt auf eine höhere Entschädigung geklagt.

Köln - Ein Gericht hat eine höhere Entschädigung für ein NSU-Opfer abgelehnt. In welchem Umfang die Opfer der Terroristen entschädigt würden, sei eine politische und keine rechtliche Entscheidung, argumentierte das Verwaltungsgericht Köln .

Der Kläger war 2004 beim Nagelbombenanschlag in der überwiegend von Türken bewohnten Keupstraße in Köln-Mülheim verletzt worden.

Nachdem 2011 deutlich geworden war, dass auch dieser Anschlag wohl auf das Konto der NSU ging, zahlte die Bundesregierung dem Mann - wie anderen Opfern der rechtsextremen Terrorzelle - eine Entschädigung. Als anerkannter Härtefall bekam er 13 000 Euro. Er hielt dies aber für nicht angemessen und klagte auf nochmals 17 000 Euro.

dpa

Kaltblütig ermordet - Die Opfer der Terrorzelle NSU

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