Germanwatch stellt Klima-Risiko-Index bei Lima-Konferenz vor

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Die Erderwärmung muss begrenzt werden, darin sind sich die Teilnehmer der Klimakonferenz in Lima einig. Schon heute sorgen Wetterkatastrophen weltweit für Leid und immense Schäden. Foto: Paolo Aguilar

Lima (dpa) - Die Umweltschutzorganisation Germanwatch stellt am Rande der UN-Klimakonferenz in Peru heute eine aktualisierte Studie über die Folgen extremer Wettersituationen vor. Dabei geht es um globale Auswirkungen von Hurrikans, Dürren oder Überschwemmungen.

Klimaexperten befürchten eine starke Zunahme dieser Wetterkatastrophen, sollte es nicht gelingen, die fortschreitende Erderwärmung auf maximal zwei Grad zu begrenzen.

Um dieses Ziel zu erreichen, beraten in Lima seit Montag Vertreter aus 195 Ländern über einen Entwurf für einen umfassenden und bindenden Weltklimavertrag, der Ende 2015 in Paris zur Abstimmung steht. Voraussetzung für eine Begrenzung der Erderwärmung ist eine drastische Reduzierung der klimaschädlichen Treibhausgase.

Perus Präsident Ollanta Humala rief die Staatengemeinschaft zum Handeln auf. "Der Klimawandel ist real, und wir wissen, dass er durch die Menschheit verursacht wird. Es ist Zeit, auf den richtigen Weg zurückzukehren", sagte der Staatschef zur Eröffnung der Klimakonferenz "LimaCop20".

Für positive Stimmung sorgten in Lima die jüngsten Zusagen der beiden größten Klimasünder China und USA. Die USA hatten diesen Monat angekündigt, den Ausstoß von Treibhausgasen bis zum Jahr 2025 um 26 bis 28 Prozent im Vergleich zu 2005 zu reduzieren. China sagte zu, spätestens 2030 den Maximalwert an jährlichen CO2-Emissionen zu überschreiten und bis dahin den Anteil erneuerbarer Energien auf etwa 20 Prozent zu steigern.

LimaCop20

Greenpeace

Oxfam-Klimaseite

NaturFreunde Deutschlands

UN-Klimasekretariat UNFCCC

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