Greenpeace wirft Regierung Verschleierung vor

Berlin - Die Umweltschützer kritisieren den Subventionsbericht der Bundesregierung. Einige Finanzhilfen seien umweltschädlich und in dem Breicht gar nicht oder unvollstädnig aufgeführt.

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace wirft der Regierung vor, umweltschädliche Subventionen zu verschleiern. Im neuen Subventionsbericht, den das Bundeskabinett am Mittwoch verabschiedete, würden viele derartige Förderungen gar nicht oder nur unvollständig aufgeführt, sagte der Leiter der Politischen Vertretung von Greenpeace, Stefan Krug. Als Beispiele nannte er Subventionen für Dienst- und Firmenwagen, “die Förderung des Klimakillers Braunkohle“ und die Begünstigung von Dieselkraftstoff.

Krug forderte: “Die Regierung muss diese umweltzerstörenden Staatshilfen endlich im Subventionsbericht auch transparent aufführen und sie massiv abbauen.“ Bisherige Initiativen zum Subventionsabbau seien “nur ein Tropfen auf den heißen Stein“.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

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