Athen macht Weg frei für neue Notkredite 

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Der griechsiche Premierminister Antonis Samaras.

Athen - Griechenland hat am Donnerstagabend die letzte Hürde zur Auszahlung der nächsten Notkredite der internationalen Geldgeber aus dem Weg geräumt. Das Parlament beschloss ein Gesetz zum Stellenabbau im Öffentlichen Dienst.

Damit sind alle Vorbedingungen der Europartner und des Internationalen Währungsfonds (IWF) für die Überweisung von 2,5 Milliarden Euro erfüllt.

Das Gesetz so wie eine weitere Neuregelung zur Steuererhebung wurden per Eilverfahren durchgebracht. Die Koalition aus Konservativen und Sozialisten brachte die notwendigen Stimmen zusammen, die Oppositionsparteien votierten dagegen. Die Verschlankung des Öffentlichen Dienstes in Griechenland war bereits in der vergangenen Woche mit der Freistellung von tausenden Staatsbediensteten auf den Weg gebracht worden. Am Donnerstag wurde die Gesetzgebung nun abgeschlossen.

Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem hatte am Mittwoch angekündigt, dass die 2,5 Milliarden Euro bei einer erfolgreichen Abstimmung in Athen in der kommenden Woche ausgezahlt werden würden. Der IWF und die Eurogruppe hatten Griechenland Anfang Juli insgesamt 6,8 Milliarden Euro bis zum Herbst zugesagt, davon fließt nun eine erste Tranche.

AFP

Harte Einschnitte: Das griechische Sparpaket im Überblick

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