Guttenberg: Einsätze in Afghanistan auch nach Abzug

Berlin - Die internationale Gemeinschaft muss aus Sicht von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CDU) in Afghanistan auch nach dem Abzug ihrer Truppen militärisch eingreifen können.

“Es ist nicht auszuschließen, dass in fünf, acht oder zehn Jahren afghanische Stämme wieder gegeneinander kämpfen“, sagte Guttenberg dem Magazin “Focus“. “Grundsätzlich wird es eine Form der Nachsorge durch die internationale Gemeinschaft geben müssen ­ dann aber vielleicht nicht mit Zehntausenden von Soldaten, sondern neben den zivilen Anstrengungen möglicherweise gezielt und punktuell mit wenigen speziell ausgebildeten und ausgerüsteten Kräften.“

Die Bundeswehr verlegt dem Bericht zufolge neben Panzerhaubitzen auch weitere 15 Schützenpanzer “Marder“, Brückenlege- und Pionierpanzer nach Afghanistan. “Wir rüsten nicht generell auf, sondern wir reagieren auf die jeweilige Notwendigkeit vor Ort“, erläuterte Guttenberg.

dpa

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