Bundeswehrreform: Guttenberg fordert Anschubfinanzierung 

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Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg fordert eine Anschubfinanzierung für die anstehende Bundeswehrreform.

Köln - Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg fordert eine Anschubfinanzierung für die anstehende Bundeswehrreform. Es stehe außer Frage, dass eine große Reform von diesem Umfang einer Anschubfinanzierung bedürfe.

Das sagte Guttenberg im Deutschlandfunk. Das Einsparvolumen von 8,4 Milliarden, von denen die Rede gewesen sei, sei mit der von ihm geplanten Truppenstärke von 185.000 Soldaten “natürlich nicht darstellbar.“ Erst mittelfristig könne durch den Abbau von Zehntausenden Soldaten “Effizienzpotenzial“ entstehen. Guttenberg sagte, die Bundeswehr werde künftig freiwillig Dienende in einer fünfstelligen Zahl aufnehmen.

Bisher war offiziell von 7.500 die Rede. “Ich bin überzeugt davon, dass wir das deutlich überschreiten können“, sagte der Minister. Für die freiwillig Dienenden gebe es vom ersten Monat an einen Zuschlag zum Wehrsold. Es müsse weitere Angebote geben, vor allem bei der Ausbildung. Ein freiwilliger Dienst, ob bei der Bundeswehr oder beim Zivildienst, müsste einen Mehrwert für den Betroffenen und für die Gesellschaft bringen. Guttenberg sagte, er erwäge unter anderem, bei Ableistung des freiwilligen Dienstes Bonuspunkte für die Zulassung zum Studium zu gewähren.

dapd

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