Guttenberg: Amt leidet nicht unter Affäre

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Karl-Theodor zu Guttenberg sieht sich durch die Plagiatsaffäre nicht beeinträchtigt.

München - Die Attacken werden heftiger, die Zustimmung lässt nach. Warum Karl-Theodor zu Guttenberg seine Arbeit durch die Plagiatsaffäre trotzdem nicht gefährdet sieht:

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg sieht sich durch die anhaltenden Attacken in der Plagiats-Affäre um seinen Doktortitel im Amt nicht beeinträchtigt. “Meine Arbeitskraft, was die Bundeswehr anbelangt, ist vollends gegeben. Ich habe dieses Amt auszufüllen und fülle das mit Freuden auch entsprechend aus“, sagte Guttenberg am Montag vor einer CSU-Vorstandssitzung in München.

Der Minister kündigte bereits für kommende Woche die nächsten Schritte bei der Bundeswehrreform an. Hier stünden in Kürze Entscheidungen an, und diese Entscheidungen werde er “aller Voraussicht nach ab nächster Woche treffen“, sagte er. “Und deswegen sind wir im Zeitplan und bleiben auch entsprechend hart an der Sache.“

Guttenberg: Die besten Sprüche zur Plagiats-Affäre

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Berichte, wonach seine Reformpläne im Bundeskanzleramt auf Widerstand stoßen, wies Guttenberg zurück. “Das scheint mir ein Papier zu sein, das vor Wochen schonmal herumschwirrte und das keine Aktualität mehr hat.“

Der “Spiegel“ hatte berichtet, die Experten von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hielten die Vorschläge aus dem Ministerium für eine “nur sehr rudimentäre und unausgewogene Grundlage für Entscheidungen zur Reform der Bundeswehr“. Das Magazin berief sich auf einen Vermerk vom Dezember 2010. Über Kritik des Kanzleramts an Guttenbergs Plänen zum Umbau der Bundeswehr und des Ministeriums hatte auch die “Süddeutsche Zeitung“ bereits am 25. Januar berichtet.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stehe zudem weiter zu ihrem Verteidigungsminister. “Der Bundesverteidigungsminister genießt das Vertrauen und die Unterstützung der Bundeskanzlerin. Daran hat sich nichts geändert in den letzten Tagen“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Er räumte aber ein, dass es um ernste Vorwürfe gehe. “Das ist ein in der Wissenschaft sehr ernster Vorgang.“ Nun wirke Guttenberg aber auf dem “sehr anderen Arbeitsfeld“ als Minister.

dpa

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