Neonazis sagen Kundgebung ab

Hannover - Eine für Samstagabend geplante Kundgebung von Rechtsextremisten in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover ist abgesagt worden.

Der Anmelder hätten die Veranstaltung offiziell abgemeldet, sagte eine Polizeisprecherin auf dapd-Anfrage. Hintergrund sind vermutlich auch die zahlreichen Blockaden des Neonazi-Aufmarsches am Samstag im etwa 35 Kilometer entfernten Bad Nenndorf.

Dort zogen die Rechtsextremen erneut in einem sogenannten Trauermarsch zum Wincklerbad, allerdings wegen der Blockaden mit dreieinhalb Stunden Verspätung.

Eigentlich wollten die Rechtsextremen in Hannover um 18.30 Uhr auf dem Zentralen Omnibus Bahnhof zusammenkommen. Das Verwaltungsgericht hatte den Rechtsextremisten verboten, durch die Innenstadt zu ziehen.

Bei einer Demonstration von linken Gruppierungen gegen die Kundgebung kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei. Die Demonstranten warfen Glasflaschen auf die Einsatzkräfte, wie eine Polizeisprecherin auf dapd-Anfrage sagte. 50 Personen seien in Gewahrsam genommen worden.

dapd

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