BDI wirbt für Handelsabkommen

Industrie: Scheitern von TTIP und Ceta wäre Rückschlag

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Aus Protest gegen die geplanten Freihandelsabkommen wollen am Samstag in mehreren deutschen Städte Menschen auf die Straße gehen.

Berlin - Vor den Demonstrationen gegen TTIP und Ceta in mehreren deutschen Städten hat der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) noch einmal nachdrücklich für die Handelsabkommen mit den USA und Kanada geworben.

„Falls TTIP und CETA scheitern, wäre dies ein schwerer Rückschlag für Europa“, erklärte BDI-Präsident Ulrich Grillo am Samstag in Berlin. „Es wäre alles andere als der Sieg einer aufgeklärten Protestbewegung. Wir Europäer hätten damit bewiesen, dass wir nicht willens sind, gemeinsam Regeln zu entwickeln, die den Welthandel fairer und besser machen.“

Aus Protest gegen die geplanten Freihandelsabkommen wollen am Samstag in mehreren deutschen Großstaädten Zehntausende Menschen auf die Straße gehen. Zur größten Demonstration in Berlin erwarten die Veranstalter rund 80 000 Menschen. Grillo betonte, gerade das mit Kanada ausgehandelte Ceta-Abkommen belege, dass konstruktive Kritik in den Verhandlungen berücksichtigt werde.

dpa

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