Iran verschiebt erneut den Start seines AKW

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Iran verschiebt den Start seines AKW in Buschehr um zwei Monate.

Teheran - Der Start des umstrittenen iranischen Atomkraftwerks Buschehr ist erneut verschoben werden. Angeblich erst in zwei Monaten soll das Kernkraftwerk ans Netz gehen.

Außenminister Ali Akbar Salehi begründete laut der iranischen Nachrichtenagentur Isna die neuerliche Verzögerung damit, dass die Regierung die volle Sicherheit des Meilers garantieren wolle. „Wir haben 36 Jahre auf diese Anlage gewartet. Jetzt lasst uns aus Sicherheitsgründen noch zwei weitere Monate warten“, sagte Salehi.

Der 1000-Megawatt-Reaktor aus russischer Produktion sollte eigentlich längst am Netz sein. Der Start war aber immer wieder verschoben worden, zuletzt angeblich aus technischen Gründen. Unter anderem hatte der mysteriöse Computervirus Stuxnet die Rechensysteme des Reaktors befallen und damit vermutlich die Inbetriebnahme verzögert.

International steht der Iran im Verdacht, insgeheim Atomwaffen zu entwickeln. Die Führung in Teheran beteuert dagegen, ihr Atomprogramm nur zum friedlichen Zweck der Stromgewinnung zu verfolgen.

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