In Lausanne

Iranischer Reporter nutzt Atomtreffen für Asylantrag

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Bundesaußenminister Steinmeier in Lausanne.

Teheran - Der Asylantrag eines jungen iranischen Reporters hat für Wirbel bei den Atomverhandlungen zwischen dem Iran und dem Westen im schweizerischen Lausanne gesorgt.

Der Journalist des von Studenten der iranischen Asad-Universität geführten Nachrichtenportals ISCANEWS wurde zusammen mit einem Fotografen für das Atomtreffen nach Lausanne entsandt. Dort angekommen, soll er sofort bei den Schweizer Behörden einen Asylantrag gestellt haben. Sowohl das iranische Außenministerium als auch der Chef von ISCANEWS haben den für das Land peinlichen Zwischenfall am Sonntag bestätigt.

dpa

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