Israel: Hamas bemüht sich um Ende von Raketenfeuer

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In der Nacht zum Sonntag ist es zum dritten Raketenangriff auf Israel binnen weniger als zwei Wochen gekommen. Foto: Mohammed Saber/Archiv

Tel Aviv/Gaza (dpa) - Die im Gazastreifen herrschende Hamas bemüht sich nach Einschätzung des israelischen Militärs, neue Raketenangriffe auf Israel zu verhindern.

Der für Israels Süden zuständige General Sami Turgeman sagte nach Angaben des Rundfunks vom Montag, die Hamas unternehme "sichtbare Anstrengungen", militante Salafisten in dem blockierten Palästinensergebiet zu zügeln.

Hamas-Polizeikräfte hätten Sympathisanten der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) nach Raketenangriffen auf Israel festgenommen, sagte Turgeman weiter.

In der Nacht zum Sonntag hatte Israels Luftwaffe nach dem dritten Raketenangriff binnen weniger als zwei Wochen erneut ein Ziel im Gazastreifen angegriffen. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu betonte, man sehe die Hamas als verantwortlich für alle Angriffe aus dem Küstenstreifen.

Hintergrund der neuen Angriffe ist offenbar ein interner Streit zwischen der Hamas und einer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) nahestehenden Salafistenorganisation. General Turgeman betonte, die Salafisten verfügten nur über eine begrenzte Anzahl von Raketen. Man könne wegen vereinzelter Raketenangriffe nicht die seit einem Dreivierteljahr andauernde Waffenruhe mit der Hamas beenden, betonte er im Gespräch mit Einwohnern israelischer Grenzorte am Rande des Gazastreifens.

Bericht des Rundfunks, hebräisch

Israels Armeesprecher Peter Lerner bei Twitter

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