Italiener Draghi übernimmt EZB-Spitze

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Jean-Claude Trichet (l), Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), übergibt am 19.10.2011 in der Alten Oper in Frankfurt am Main eine Glocke an seinen Nachfolger Mario Draghi, Präsident der italienischen Notenbank.

Frankfurt/Main - Führungswechsel bei der Europäischen Zentralbank (EZB): Der Italiener Mario Draghi trat am Dienstag sein Amt als EZB-Präsident an.

Der 64-Jährige ist Nachfolger des Franzosen Jean-Claude Trichet, der nach acht Jahren turnusgemäß aus dem Amt schied.

Der passionierte Bergsteiger Draghi erklimmt damit den Gipfel einer beachtlichen Karriere. Nach Stationen bei der Weltbank (1984-1990) und Goldman Sachs stand er seit Anfang 2006 an der Spitze der italienischen Zentralbank und polierte deren Image kräftig auf.

Nun übernimmt Draghi mitten in der Schuldenkrise ein zentrales Amt: Als oberster Währungshüter Europas soll “Super-Mario“ die Gemeinschaftswährung retten. Wegen des Feiertages gab es zum Amtsantritt in Frankfurt keinen großen Bahnhof. Seinen ersten öffentlichen Auftritt als EZB-Präsident hat Draghi an diesem Donnerstag (3.11.): Dann tagt der EZB-Rat.

dpa

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