Bei Innenministerkonferenz durchgesickert

20.000 Syrer dürfen nach Deutschland

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Diese Syrer wurden in Damaskus aus der Haft entlassen. Deutschland nimmt 20.000 Syrische Bürgerkriegsflüchtlinge auf.

Bonn - 10.000 Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland hat die Bundesrepublik bereits genehmigt. Am Donnerstag ist durchgesickert, dass sich Bund und Länder auf weitere 10.000 geeinigt haben.

Bund und Länder haben sich darauf verständigt, gemeinsam weitere 10.000 Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien in Deutschland aufzunehmen. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Rande der Innenministerkonferenz (IMK), die sich am Donnerstag in Bonn mit dem Thema beschäftigte. Das nordrhein-westfälische Innenministerium bestätigte zunächst lediglich, dass eine Verständigung über die Aufnahme weiterer Flüchtlinge aus Syrien erzielt wurde und mehrere Innenminister am späten Nachmittag ein Statement abgeben wollen, darunter Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) und der nordrhein-westfälische Ressortchef und IMK-Vorsitzende Ralf Jäger (SPD).

Nach Informationen der "Welt" (Freitagsausgabe) sieht der erzielte Kompromiss vor, dass der Bund die Kosten für das gesamte Flüchtlings-Kontingent übernimmt. Die Bundesländer sicherten demnach zu, dass sie die möglichen Krankenkosten für Syrer übernehmen, die hierzulande bei Familienangehörigen Zuflucht suchen. Dies hatten der Zeitung zufolge bislang nur einige Bundesländer getan.

Die Bundesrepublik hatte zuvor bereits ein Kontingent für 10.000 Flüchtlinge aus Syrien geschaffen. Sie erhalten unverzüglich einen Aufenthaltstitel. Darüber hinaus haben seit Beginn des Bürgerkrieges zehntausende weiterer Syrer Zuflucht in Deutschland gesucht und hier Asyl beantragt.

afp

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