Nach Anti-Terror-Razzien

Joachim Herrmann kritisiert deutsche Flüchtlingspolitik

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Joachim Herrmann.

Berlin - "Eklatante Kontrolllücken rächen sich": Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat nach den Anti-Terror-Razzien in Norddeutschland die deutsche Flüchtlingspolitik scharf kritisiert.

„Die eklatanten Kontrolllücken beim immensen Flüchtlingsstrom vor allem im Herbst letzten Jahres rächen sich“, sagte Herrmann den Zeitungen der Funke Mediengruppe nach den Anti-Terror-Razzien in Norddeutschland. Tausende Menschen seien ohne ausreichend geprüfte Identität nach Deutschland gekommen. „Wir wissen mittlerweile, dass auch der IS diese Sicherheitslücken gezielt genutzt hat, um Attentäter als Flüchtlinge getarnt nach Europa zu schleusen“, so Herrmann.

Eine Flüchtlingshelferin hat ein Buch geschrieben, das für viel Diskussion sorgt: "Wir schaffen es nicht", schrieb sie.

dpa

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