Kanzleramtspaket in Athen erfolglos durchleuchtet

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Die Briefbombe für die Bundeskanzlerin kam aus Athen, wo ihre Gefahr trotz Sicherheitscheck nicht erkannt wurde.

Athen - Das im Kanzleramt entdeckte Sprengsatz-Paket ist vor dem Abflug in Griechenland kontrolliert worden. Die Gefahr, die von dem Paket ausging, ist dabei nicht erkannt worden.

Zuständig gewesen seien die Luftfrachtlogistik-Firma Goldair und das Sicherheitsunternehmen Brinks, verlautete am Donnerstag aus Polizeikreisen in Athen.

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Die für die Kontrolle Zuständigen sagten demnach bei den Vernehmungen aus, dass sie alle notwendigen Kontrollen durchgeführt, aber nichts entdeckt hätten. Das führten sie darauf zurück, dass das Schwarzpulver möglicherweise durch Mehl verdünnt und daher schwer erkennbar gewesen sein könnte. Die Unternehmen wollten sich nicht dazu äußern.

“Spiegel Online“ berichtet unter Berufung auf deutsche Ermittler, die Zündtechnik hätte leicht zu erkennen gewesen sein müssen.

dpa

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