Gesunde Ernährung

EU: Noch mehr Millionen für Schulobst

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Eine Etagere mit frischem Obst steht während der Mittagspause in der Mensa der Schulküche der Regionalen Schule in Zingst (Mecklenburg-Vorpommern).

Berlin - Die EU gibt 2014 7,4 Millionen Euro mehr Geld für Schulobst aus. Insgesamt werden 19,7 Millionen Euro in Äpfel und Bananen investiert. Acht Bundesländer wollen davon profitieren.

Für regelmäßige Portionen Obst an deutschen Schulen steht im kommenden Schuljahr mehr Geld der EU zur Verfügung. Die Mittel werden von 12,3 Millionen auf voraussichtlich 19,7 Millionen Euro aufgestockt, wie das Bundesernährungsministerium am Donnerstag in Berlin mitteilte. Ressortchef Hans-Peter Friedrich (CSU) rief die Bundesländer auf, das Schulobstprogramm stärker in Anspruch zu nehmen. Die Wertschätzung für eine gesunde Ernährung beginne in jungen Jahren. Die Länder müssen künftig noch 25 statt 50 Prozent der Kosten als Eigenanteil übernehmen. Kostenlos Obst und Gemüse bekommen überwiegend Schüler in Grundschulen und auch in Kindertagesstätten.

Laut Bundesministerium haben bisher acht Länder mitgeteilt, dass sie im kommenden Schuljahr 2014/15 teilnehmen wollen: Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

dpa

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