Köhler will bei Vereidigung schweigen

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Horst Köhler (Mitte) ist am Dienstagabend aus seinem Amt verabschiedet worden

Berlin - Der zurückgetretene Bundespräsident Horst Köhler will bei der Vereidigung seines Nachfolgers nicht das Wort ergreifen, sondern schweigsam an der Zeremonie teilnehmen.

Wie die Sprecherin des Präsidialamtes, Petra Diroll, am Mittwoch mitteilte, wird Köhler aber an der Veranstaltung im Plenarsaal des Bundestags teilnehmen. Den Wunsch Köhlers, dabei zu reden, habe es aber nie gegeben.

Horst Köhler: Abschied von Schloss Bellevue

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Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hatte nach Angaben eines Sprechers Köhler angeboten, aus diesem Anlass zu reden. Dies sei auch bei früheren Amtswechseln des Staatsoberhaupts so gehandhabt worden.

Unter Berufung auf Erwartungen in Parlamentskreisen hatte die “Leipziger Volkszeitung“ (Donnerstag) gemeldet, Köhler werde bei dieser Gelegenheit möglicherweise auch zu den tatsächlichen Gründen für seinen Rücktritt am 31. Mai Stellung nehmen. Die Wahl des neuen Staatsoberhaupt ist für den 30. Juni vorgesehen. Die Vereidigung findet voraussichtlich am 2. Juni statt.

dpa

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