Kommt „wulffen“ in den Duden?

Mannheim - Deutschland „wulfft“ und „guttenbergt“. Unfreiwillig stehen Politiker Pate für immer neue Verben. Aber haben diese Neuschöpfungen auch eine Chance, in den Duden aufgenommen zu werden?

Lesen Sie dazu auch:

Wusste Wulff von falschen Antworten?

Das Wort „wulffen“ tauchte in der Affäre um Bundespräsident Christian Wulff auf. Es steht unter anderem für das Vollquatschen eines Anrufbeantworters. „Guttenbergen“ steht für Abschreiben.

Ob die Neuschöpfungen Eingang in den Duden finden, muss sich allerdings noch zeigen. „Die wenigsten Begriffe schaffen es auf Dauer in den deutschen Sprachgebrauch“, sagte Leiter der Duden-Redaktion Werner Scholze-Stubenrecht.

Alle Worte des Jahres seit 1977

Alle Worte des Jahres seit 1977

Neu ist diese Art der Wortschöpfung allerdings nicht, so Scholze-Stubenrecht. „Schon früher wurde ein Tor "gemüllert", das war als Kompliment an den ehemaligen Bayern-Stürmer Gerd Müller zu verstehen. Heute sind die Neuschöpfungen allerdings eher weniger schmeichelhaft“.

dpa

Rubriklistenbild: © pa

Meistgelesene Artikel

Altbundespräsident Roman Herzog gestorben

Berlin -  Seine „Ruck-Rede“ bleibt in Erinnerung. Unermüdlich forderte Roman Herzog die Bürger zu Reformen auf. Nun ist der Altbundespräsident im …
Altbundespräsident Roman Herzog gestorben

Künftiger Pentagon-Chef warnt Trump vor Putin

Washington - Was Donald Trump über Russland und die Nato gesagt hat, ließ in Europa Alarmglocken schrillen. Sein künftiger Verteidigungsminister …
Künftiger Pentagon-Chef warnt Trump vor Putin

Bundestagswahl 2017: An diesem Datum wird gewählt

München - 2017 steht in Deutschland eine Bundestagswahl an. Seit heute steht das Datum fest, an wann die deutschen Bürger den neuen Bundestag wählen.
Bundestagswahl 2017: An diesem Datum wird gewählt

Kommentare