Kriminelle Jugendliche sollen als Warnung hinter Gitter

Hamburg - Zur Bekämpfung der Jugendkriminalität hat der Vorsitzende der Innenministerkonferenz (IMK), Hamburgs Innensenator Heino Vahldieck (CDU), einen Warnschussarrest gefordert.

“Ich halte den Warnschussarrest und auch eine Jugendhöchststrafe von 15 Jahren für sinnvoll“, sagte Vahldieck der Zeitung “Die Welt“ (Dienstag). Bisher beträgt die Jugendhöchststrafe zehn Jahre. Nach Vahldiecks Ansicht sollte zudem das Strafrecht für Erwachsene nicht ausnahmsweise, sondern grundsätzlich bereits auf 18- bis 21-jährige Straftäter angewendet werden.

Der Senator plädierte zudem dafür, jungen Straftätern den Führerschein zu entziehen. “Der Führerscheinentzug ist häufig viel wirksamer als andere Strafen, weil er tatsächlich abschreckend wirken kann“, sagte Vahldieck der Zeitung. Der Senator bekräftigte seine Forderung nach einem Alkoholverbot in öffentlichen Bussen und Bahnen - weil Alkohol bei Gewalttaten häufig eine Rolle spiele.

dpa

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