Aigner: Euro-Schuldenländer müssen ihre Hausaufgaben machen

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Verbraucherministerin Ilse Aigner unterstützt Bundeskanzlerin Merkel bei der Kritik an Euro-Schuldenländern.

Berlin - Verbraucherministerin Ilse Aigner unterstützt Bundeskanzlerin Merkel bei ihrer Kritik an Schuldensündern: Solidarität dürfe keine Einbahnstraße werden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat für ihre Forderung nach verstärkten Anstrengungen der verschuldeten europäischen Südländer Unterstützung aus dem Kabinett erhalten. Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner mahnte gegenüber dem Münchner Merkur: „Wenn Solidarität zur Einbahnstraße wird, können wir nicht nur mit dem Euro einpacken, sondern auch mit Europa“.

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Auch Aigner fordert mehr Engagement der Partner: „Euro-Länder, die Finanzhilfen in Anspruch nehmen, müssen ihre Hausaufgaben machen. Dieser Hinweis muss erlaubt sein. Deutschland ist bereit, milliardenschwere Risiken zu schultern, während andere sich ausruhen – das kann nicht sein.“

Die wirtschaftlich schwächeren Länder erwarteten zu Recht, dass die stärkeren sie unterstützten, so Aigner. „Umgekehrt dürfen aber auch wir erwarten, dass Länder, die Hilfen wollen, alle Anstrengungen unternehmen, ihre Staatsfinanzen wieder in Ordnung zu bringen“.

mm

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