Kroatien will so schnell wie möglich den Euro

Bonn - Kroatien will Nägel mit Köpfen machen. Nach dem Beitritt in die EU strebt Präsident Josipovic auch die Einführung des Euros an. Und das so schnell wie möglich.

Kroatiens Staatspräsident Ivo Josipovic strebt nach dem EU-Beitritt des Balkanstaates die Einführung des Euro innerhalb von drei bis fünf Jahren an. „Wir haben praktisch schon den Euro“, sagte Josipovic im Interview der Deutschen Welle. Bereits jetzt würden die Preise für Immobilien in Euro genannt und nicht mehr in der Landeswährung. „Mehr als 80 Prozent unserer Ersparnisse sind in Euro angelegt“, fügte er nach Angaben des Senders vom Freitag hinzu.

Kroatien wird am 1. Juli 28. Mitglied der Europäischen Union. Mit dem EU-Beitritt sei der Reformkurs in Kroatien nicht abgeschlossen, versicherte Josipovic. Als Beispiel nannte er den Kampf gegen die Korruption. „Wir hatten - und haben - noch immer ein Problem mit Korruption, doch die Einstellung dazu hat sich geändert“, sagte er.

dpa

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