"Finger weg von Wühltisch-Welpen!"

Landwirtschaftsminister sagt Welpen-Mafia den Kampf an

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Ein Käfig mit illegal eingeführten Hundewelpen in Bad Reichenhall.

Berlin - Gegen illegalen Handel mit Welpen möchte nun Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt vorgehen. Schmidt warnt eindringlich: "Finger weg von Wühltisch-Welpen!".

Kurz vor Weihnachten hat Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) der osteuropäischen Hunde-Mafia, die vielfach geschmuggelte und oft kranke Tiere verkauft, den Kampf angesagt. „Der Welpen-Handel, vor allem aus Osteuropa, ist in den Händen von organisierten kriminellen Banden. Was da vor sich geht, ist Tierquälerei“, sagte Schmidt der „Bild“-Zeitung (Dienstag). „Veterinär-Ämter, Zoll und Polizei würden nun gemeinsam gegen die Welpen-Mafia vorgehen. Und: „Wir beobachten auch verstärkt den Internet-Handel mit Tieren.“ Den Tätern drohen in der Regel hohe Geldstrafen, „in schwerwiegenden Fällen sogar Haftstrafen“, sagte Schmidt. Den potenziellen Käufern empfahl der Minister: „Finger weg von Wühltisch-Welpen oder Welpen aus dem Kofferraum!“

dpa

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