Entscheidung im 2. Wahlgang

Noch kein Sieger bei Leipziger OB-Wahl

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Amtsinhaber Burkhard Jung (l.) und CDU-Kandidat Horst Wawrzynski.

Leipzig - Die Leipziger Oberbürgermeisterwahl wird erst im zweiten Wahlgang entschieden. Keiner der sechs Kandidaten erreichte am Sonntag im ersten Anlauf mehr als die Hälfte der Stimmen.

In der ersten Runde führte SPD-Amtsinhaber Burkhard Jung nach dem vorläufigen Wahlergebnis mit 40,2 Prozent vor dem CDU-Kandidaten Horst Wawrzynski, der 25,9 Prozent erreichte. Die Neuwahl, bei der jeder Kandidat wieder antreten kann, ist für den 17. Februar geplant.

Auf Platz 3 kam am Sonntag mit 15,3 Prozent der Stimmen Barbara Höll (Linke). Grünen-Kandidat Felix Ekardt erreichte 9,8 Prozent, der unabhängige Einzelbewerber Dirk Feiertag 6,9 Prozent. Der FDP-Kandidat René Hobusch erhielt 1,8 Prozent der Stimmen.

Die Wahlbeteiligung lag höher als bei der vorherigen Wahl 2006. Mit 40,7 Prozent (2006: 34,9 im ersten Wahlgang) kam aber nicht einmal die Hälfte der 434 200 Wahlberechtigten am Sonntag in die Wahllokale.

dpa

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