Libyen: Deutschland verlangt Waffenembargo

+
Außenminister Guido Westerwelle fordert ein Waffenembargo gegen Libyen.

Berlin - Deutschland setzt sich für ein Waffenembargo gegen Libyen ein. Dies sei Teil der deutschen Position in den Verhandlungen über Maßnahmen der EU, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts.

Zudem schlage die Bundesregierung ein Embargo für Güter vor, die zur Unterdrückung der Libyer genutzt werden könnten. Vermögen libyscher Machthaber sollten eingefroren und für sie ein Einreiseverbot verhängt werden.

Zudem bestätigte der Sprecher, dass am Freitag am Sitz des Weltsicherheitsrats in New York über die Vorbereitung von UN-Sanktionen beraten wurde. Die genaue Verhandlungsposition Deutschlands in diesen Verhandlungen wollte er noch nicht nennen. Doch sagte er, Außenminister Guido Westerwelle (FDP) sei der Auffassung: “Die Zeit des Drohens ist vorbei. Aus unserer Sicht muss jetzt gehandelt werden.“

Westerwelle selbst hatte am Freitag im Deutschlandfunk gesagt: “Ich denke, Sanktionen sind unvermeidbar.“

dpa

Meistgelesene Artikel

Millionen protestieren gegen Trump - Präsident greift Medien an

Washington - Proteste in aller Welt haben den ersten vollen Amtstag von Donald Trump begleitet. Er selbst ignoriert sie erst einmal - und feuert …
Millionen protestieren gegen Trump - Präsident greift Medien an

Im Wortlaut: Was Trump mit erhobener Faust sagte

Washington - In seiner Antrittsrede am Freitag hat der neue US-Präsident Donald Trump das amerikanische Volk in den Mittelpunkt gestellt. Hier Trumps …
Im Wortlaut: Was Trump mit erhobener Faust sagte

Anbiedern oder Attacke? Mexiko zittert vor Trump

Mexiko-Stadt - Donald Trump regiert, die ersten Aktionen könnten sich gegen Mexiko richten - kein Land hat er mehr attackiert. Dort schwillt bereits …
Anbiedern oder Attacke? Mexiko zittert vor Trump

Kommentare