Lindner gibt Politik Mitschuld an Extremismus

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FDP-Generalsekretär Christian Lindner gibt der Politik eine Mitschuld am Extremismus

Berlin - In der teilweise gewachsenen Zustimmung zu rechtsextremen Parolen sieht FDP-Generalsekretär Christian Lindner auch ein Versagen der Politik.

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Studie: Jeder Zehnte wünscht sich einen "Führer"

“Das muss für uns auch eine Warnung sein. Dass wir auf der einen Seite für eine offene Gesellschaft eintreten, dass wir uns alle gegen diese Art von Ressentiments wenden - andererseits aber auch die Alltagsbeobachtungen und Ängste von Menschen ernst nehmen“, erklärte Lindner am Donnerstag im RBB-Sender Radio eins. Er fühle “Scham, dass wir solche Einstellungen in Deutschland haben, die auch offensichtlich in den vergangenen Jahren Konjunktur hatten. Die Gruppen derjenigen, die solchen Ressentiments zuneigen, ist gewachsen.“

Knapp ein Viertel der Deutschen (24,7 Prozent) gilt nach einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert- Stiftung als ausländerfeindlich. Vor zwei Jahren waren es rund 22 Prozent. Zugleich ging aber der Anteil derer, die sich einen starken “Führer“ wünschen von 15,4 auf 13 Prozent etwas zurück.

Distanzierung von Seehofer

Der FDP-Politiker distanzierte sich zugleich von den Äußerungen des CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer zur Zuwanderung. Man müsse wegen des zunehmenden Fachkräftemangels “die besten Talente der Welt auch zu uns nach Deutschland einladen - nicht in unser Sozialsystem - sondern in offene Stellen in den Unternehmen“, betonte er.

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