Nach Koalitionsvertrag

Linke fordert 2.000 Mindestlohn-Kontrolleure

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Linken-Chef Bernd Riexinger

Osnabrück - Mit Blick auf die Einigung von Schwarz-Rot auf einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro fordert die Linke 2.000 neue Mindestlohn-Kontrolleure.

In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitag) sagte Linken-Chef Bernd Riexinger: "Ohne Kontrollen ist der Mindestlohn ein zahnloser Tiger. Da ist im Koalitionsvertrag ein blinder Fleck. Wir brauchen mindestens 2.000 neue Mindestlohnkontrolleure bei der Finanzkontrolle Schwarzarbeit. Die schwarzen Schafe dürfen sich nicht in Sicherheit wiegen."

Riexinger zeigte sich irritiert, dass die Mindestlohnschlupflöcher laut SPD-Chef Sigmar Gabriel auf Wunsch der Gewerkschaften in den Koalitionsvertrag gekommen seien. "Gewerkschaftsführer als Lohndrücker, das wäre ein unerhörter und beispielloser Vorgang", sagte er. Die jetzt vorgesehene Regelung bestrafe Gewerkschaftsmitglieder. "DGB-Chef Michael Sommer sollte sich öffentlich zu Sigmar Gabriels Anschuldigungen äußern. Wenn das stimmt, wäre es ein Offenbarungseid."

Das steht im Koalitionsvertrag

Das steht im Koalitionsvertrag

zr

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