Linke will "demokratischen Sozialismus"

+
Die Linke-Vorsitzenden Klaus Ernst und Gesine Lötzsch.

Berlin - Die Linke will sich die Verstaatlichung von Banken und Energiekonzernen auf die Fahnen schreiben sowie die Abschaffung der Nato und die Einführung politischer Streiks.

Das sieht der Entwurf für das erste Programm der vier Jahre alten Partei vor, den die Vorsitzenden Klaus Ernst und Gesine Lötzsch am Montag vorlegten. Im Oktober soll ein Parteitag in Erfurt darüber entscheiden. Leitlinie ist die Ablösung des bisherigen Gesellschaftssystems durch einen demokratischen Sozialismus. “Der Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte“, heißt es in dem Papier. Der Vorstand der Linken hatte den Entwurf bereits vor einer Woche mit breiter Mehrheit beschlossen. 37 Mitglieder stimmten dafür, 2 waren dagegen, es gab eine Enthaltung. Kurzfristig wurde als Reaktion auf die Antisemitismus-Debatte in der Partei ein Bekenntnis zum Existenzrecht Israels eingefügt.

dpa

Meistgelesene Artikel

Im Wortlaut: Was Trump mit erhobener Faust sagte

Washington - In seiner Antrittsrede am Freitag hat der neue US-Präsident Donald Trump das amerikanische Volk in den Mittelpunkt gestellt. Hier Trumps …
Im Wortlaut: Was Trump mit erhobener Faust sagte

Künftiger Pentagon-Chef warnt Trump vor Putin

Washington - Was Donald Trump über Russland und die Nato gesagt hat, ließ in Europa Alarmglocken schrillen. Sein künftiger Verteidigungsminister …
Künftiger Pentagon-Chef warnt Trump vor Putin

Bundestagswahl 2017: An diesem Datum wird gewählt

München - 2017 steht in Deutschland eine Bundestagswahl an. Seit heute steht das Datum fest, an wann die deutschen Bürger den neuen Bundestag wählen.
Bundestagswahl 2017: An diesem Datum wird gewählt

Kommentare