Linke fordert mehr Einbürgerungen

Berlin - Die Linke prangert die sinkende Zahl der Einbürgerungen an und verlangt ein Umsteuern in der Integrationspolitik. Statt einer "Ausgrenzungskultur" brauche Deutschland umfassende Erleichterungen für Einbürgerungswillige.

Lesen Sie auch:

Linke-Chefin: Ziel ist der Kommunismus

Linken-Chef Ernst: "Es macht mir Spaß, Porsche zu fahren"

Die Einbürgerungszahl werde 2010 mit vermutlich nur noch etwa 80.000 noch einmal deutlich unter den Tiefstständen der Jahre zuvor liegen, erklärte die migrationspolitische Sprecherin Sevim Dagdelen am Sonntag in Berlin. 2009 gab es demnach noch 96.121 Einbürgerungen, 2000 waren es noch 186.688. Dagdelen erklärte, alles “Gerede“ der Koalition von Integration entlarve sich als hohl.

Statt einer “Ausgrenzungskultur“ brauche Deutschland umfassende Erleichterungen für Einbürgerungswillige. Als Beispiel nannte sie die Senkung der Gebühren auf einen symbolischen Betrag, Einbürgerungen unabhängig vom Einkommen nach fünf Jahren, die Abschaffung des Einbürgerungstests sowie Erleichterungen bei nachzuweisenden Sprachkenntnissen und die generelle Akzeptanz von Mehrstaatlichkeit.

dapd

Meistgelesene Artikel

Altbundespräsident Roman Herzog gestorben

Berlin -  Seine „Ruck-Rede“ bleibt in Erinnerung. Unermüdlich forderte Roman Herzog die Bürger zu Reformen auf. Nun ist der Altbundespräsident im …
Altbundespräsident Roman Herzog gestorben

Künftiger Pentagon-Chef warnt Trump vor Putin

Washington - Was Donald Trump über Russland und die Nato gesagt hat, ließ in Europa Alarmglocken schrillen. Sein künftiger Verteidigungsminister …
Künftiger Pentagon-Chef warnt Trump vor Putin

Obamas Abschied: Liebeserklärung an Michelle

Chicago - Obama geht - mit emotionalen, aber eher stillen Tönen. Der scheidende Präsident erinnert seine Landsleute noch einmal an das, was ihm …
Obamas Abschied: Liebeserklärung an Michelle

Kommentare