Linkspartei will bei Rente mit 67 auf SPD zugehen

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Kommt jetzt doch die Zustimmung zur Rente mit 67 von den Linken?

Berlin - Die stellvertretende Vorsitzende, Katja Kipping, hat in Aussicht gestellt, dass die Linkspartei einem Antrag der SPD auf eine Verschiebung der Rente mit 67 zustimmen könnte.

Zwar sei sie für eine vollständige Rücknahme der Rente mit 67 und sogar für eine Verkürzung der Lebensarbeitszeit, sagte die Linkenpolitikerin am Samstag im Deutschlandradio Kultur. Auch habe man sich auf der Klausursitzung der Linksfraktion im Bundestag darauf geeinigt, einen Antrag auf die vollständige Abschaffung einzubringen.

Kipping betonte zugleich: “Wir haben uns aber auch verständigt, wenn es einen Antrag der SPD gibt, das sozusagen erstmal zu verschieben, dass wir uns zumindest damit auseinandersetzen werden und fragen, inwieweit man eine konsequente Aussetzung und Verschiebung auch befördern und unterstützen kann.“

Das SPD-Konzept sieht vor, dass der Beginn der Reform so lange ausgesetzt wird, bis 50 Prozent der 60- bis 64-Jährigen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen. Derzeit liegt die Quote bei rund 25 Prozent.

dapd

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