Al-Kaida geschwächt

Luftangriff in Syrien tötet hochrangige Anführer radikaler Milizen

Aleppo - Bei einem Luftangriff im Norden Syriens sind laut Aktivisten mehrere Anführer radikaler Milizen getötet worden.

Unter den Opfern sei mit Abu Omar Sarakib auch ein Topkommandeur der dschihadistischen Gruppe Dschabhat Fatah al-Scham, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Freitag. Bei der Gruppe handelt es sich um die frühere Al-Nusra-Front, Ableger des Terrornetzwerks Al-Kaida.

Nach Angaben der Menschenrechtler war es zunächst unklar, ob Flugzeuge Russlands, Syriens oder der US-geführten internationalen Koalition für die Bombardierung verantwortlich waren. Aus radikalen Kreisen im Internet hieß es, die internationale Koalition habe den Angriff geflogen. Abu Omar Sarakib war als Militäranführer an zahlreichen Kämpfen im syrischen Bürgerkrieg beteiligt.

Den Menschenrechtlern zufolge beschossen die Flugzeuge nahe der umkämpften Stadt Aleppo ein Treffen hochrangiger Führer eines islamistischen Rebellenbündnisses. Dieses erklärte, bei dem Treffen sei es darum gegangen, die Blockade der von Rebellen kontrollierten Teile Aleppos durch regierungstreue Truppen zu brechen.

dpa

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