Memoiren: Bush erwog Trennung von Vize Cheney

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Senior & Junior: Die früheren US-Präsidenten George H.W. Bush (li) und George W. Bush beim gemeinsamen Baseball-Besuch.

Washington - Der Republikaner George W. Bush hat während seiner Zeit im Weißen Haus erwogen, sich von Vizepräsident Richard Cheney zu trennen.

Wie der Expräsident in seinen Memoiren schreibt, dachte er darüber vor dem Wahlkampf 2004 nach. Die Überlegung dahinter: Schluss zu machen mit dem Mythos, dass Cheney der eigentliche Chef im Weißen Haus sei und zu zeigen, “dass ich das Ruder in der Hand habe“. Die Memoiren mit dem Titel “Decision Points“ (Entscheidungspunkte) kommen am 9. November in die US-Buchläden.

Der frühere US-Vize Präsident Dick Cheney.

Cheney selbst habe 2003 während eines privaten Mittagessens angeboten, nicht mehr als Kandidat für den Posten des Vizepräsidenten anzutreten. “Ich habe das in Betracht gezogen“, schreibt Bush. Die “Washington Post“ und die “New York Times“ berichteten vorab aus den Memoiren.

Bush selbst will sein Buch auf einer US-Tour vorstellen und vermarkten. Es sind seine ersten öffentlichen Auftritte seit dem Ausscheiden aus dem Weißen Haus 2009.

dpa

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