Merk wirft FDP Duldung von Kinderpornos vor

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Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) wirft der FDP die Duldung von Kinderpornos vor.

München - Nach dem Missbrauchsskandal auf der Insel Ameland hat die bayerische Justizministerin Beate Merk (CSU) Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) gefährliche Untätigkeit vorgeworfen.

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“Wenn man sich ansieht, welche Folgen der Konsum von schädlichen Videos haben kann, ist die Laissez-faire-Politik der FDP bei Kinderpornos im Netz grob fahrlässig“, sagte die stellvertretende CSU-Vorsitzende Merk am Donnerstag in München. Die Missbrauchstaten Jugendlicher zeigten Verrohungstendenzen, die “auch deshalb geschehen, weil man heutzutage im Netz problemlos alle erdenklichen Formen von Gewalt und Pornografie ansehen kann“, sagte Merk. “Wenn ich feststellen muss, dass ich eine bestimmte Seite nicht löschen kann, darf ich nicht einfach mit den Schultern zucken und zur Tagesordnung übergehen. Dann muss ich diese Seite wenigstens sperren“, forderte sie. Leider gebe es auch Eltern, die sich kaum dafür interessierten, welche Filme oder Internetseiten ihre Kinder ansähen oder welche Videospiele sie spielten. Die Herstellung und Verbreitung von Killerspielen müsse endlich verboten werden, forderte die CSU-Politikerin.

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apn

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