Besuch in Tallinn

Merkel will mit Estland über seine Sicherheit sprechen

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der estnische Ministerpräsident Taavi Roivas unterhalten sich zu Beginn ihres Treffens auf dem Balkon des Stenbock-Hauses, der Staatskanzlei, in Tallinn (Estland).

Tallinn - Bundeskanzlerin Angela Merkel ist am Mittwoch in Estland angekommen. Auf dem Programm stehen unter anderem Estlands Sicherheit und eine Rede zum Thema Digitalisierung.

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist zum Auftakt ihrer zweitägigen Gespräche in Estland in der Hauptstadt Tallinn von Regierungschef Taavi Rõivas begrüßt worden. Rõivas empfing seine deutsche Amtskollegin am Mittwoch in seinem Amtssitz auf dem Domberg, wo sich Merkel in das Gästebuch eintrug. Nach dem Treffen wollte Merkel ein Nato-Zentrum zur Abwehr von Cyber-Angriffen besuchen.

Auch eine Besichtigung des Tallinner Doms stand auf dem Programm, vor dem einige Anhänger einer rechtskonservativen Parlamentspartei gegen Merkels Flüchtlingspolitik demonstrierten. Auch pfiffen sie die vorbeifahrende Wagenkolonne der Bundeskanzlerin aus.

Am Donnerstag will Merkel mit Staatspräsident Toomas Hendrik Ilves zusammenkommen. Die Bundeskanzlerin will sich zudem über estnische Lösungen im Bereich der digitalen Verwaltung informieren und eine Rede zum Thema Digitalisierung halten.

Merkels politische Gespräche in Estland dienen der Vorbereitung auf den informellen Gipfel der 27 EU-Staaten ohne Großbritannien im September in Bratislava. Sechs Wochen nach dem Nato-Gipfel in Warschau dürfte es auch um sicherheitspolitische Fragen gehen. Der an Russland grenzende Nato-Staat Estland sorgt sich angesichts der Ukrainekrise um seine Sicherheit.

dpa

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