Merkel glaubt nicht an rasches Karriereende von Westerwelle

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Bundesaußenminister und Vizekanzler Guido Westerwelle (FDP) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) haben am Mittwoch im Bundeskanzleramt in Berlin zur Kabinettssitzung Platz genommen.

Hamburg - Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht den unter Druck stehenden FDP-Chef Guido Westerwelle noch nicht am Ende seiner politischen Karriere.

“Guido Westerwelle hat wie jeder, der mal ein Tief durchlebt, gute Chancen, schon bald auch wieder ganz anders beurteilt zu werden“, sagte Merkel dem Magazin “Stern“ laut Vorabbericht. “Wer in der Politik hohe Ämter anstrebt, muss gelegentlich auch mit starkem Gegenwind leben können“, betonte Merkel.

Sie waren die Chefs der FDP

Sie waren die Chefs der FDP

Die Möglichkeit eines schwarz-grünen Bündnisses nach der Bundestagswahl 2013 bezeichnete die CDU-Vorsitzende als Träumerei. Es werde starke Kräfte geben, die auf Rot-Rot-Grün drängten. “Das halte ich aus heutiger Sicht für viel wahrscheinlicher als Schwarz-Grün.“ Die Kanzlerin fügte hinzu: “Ich brauche meine ganze Kraft nicht zum Träumen, sondern dafür, dass wir diese Koalition für eine gute Politik zum Wohle unseres Landes nutzen.“

dapd

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