Merkel hofft auf Einlenken Russlands

Berlin - Im Syrien-Konflikt hofft Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) weiterhin auf ein Einlenken Russlands, um im UN-Sicherheitsrat zu einer gemeinsamen Haltung zu kommen.

 „Wir hoffen, der Sicherheitsrat wird eine einstimmige Haltung entwickeln“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin. Mit Blick auf Moskau und Peking, die ein härteres Vorgehen gegen Syrien auch nach dem mutmaßlichen Giftgas-Angriff blockieren, sagte er: „Wir hoffen, dass niemand im UN-Sicherheitsrat seine Augen verschließt vor einem solchen Verbrechen.“

Mit seiner Festlegung, dass sich Deutschland selbst an keinem Militäreinsatz beteiligen werde, habe Außenminister Guido Westerwelle (FDP) „für die gesamte Bundesregierung gesprochen“. „Wir ziehen einen Militärschlag nicht in Betracht“, sagte Seibert. In der Syrien-Frage gebe es innerhalb der Regierung die „engstmögliche Abstimmung“.

dpa

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