Merkel: Kein Abzugswettlauf aus Afghanistan

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Kanzlerin Angela Merkel ( CDU) spricht vor Pressevertretern beim NATO-Gipfel in Chicago.

Chicago - Bundeskanzlerin Angela Merkel rechnet nach dem angekündigten Eilabzug Frankreichs aus Afghanistan nicht mit größeren Verwerfungen in der NATO.

Sie sehe kein Risiko eines Abzugswettlaufs unter den 50 ISAF-Partnern, sagte Merkel am Montag zum Abschluss des NATO-Gipfels in Chicago. Zuvor war die Befürchtung aufgekommen, dass nach dem angekündigten Abzug der französischen Kampftruppen noch in diesem Jahr auch andere Partner diesem Beispiel folgen und die Koalition brechen könnten.

Das sind die Taliban

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Zugleich sah Merkel durch die Forderungen des neuen französischen Präsidenten François Hollande die deutsch-französische Freundschaft nicht belastet. “Es gibt eine Kontinuität in der Zusammenarbeit“, versicherte Merkel, die mit Hollande bei dem Doppel-Gipfel G-8 und NATO ausreichend Zeit zu Gesprächen gefunden hatte. Eine solche Zusammenarbeit schließe unterschiedliche Positionen nicht aus, fügte Merkel hinzu.

dapd

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